Zum Hauptinhalt springen

Kinofilm

Religion vs. Feminismus: Ob das gut geht?

Womit haben wir das verdient? Filmstill

Mit Womit haben wir das verdient? gelang Regisseurin Eva Spreitzhofer eine humorvolle Komödie mit kritisch-ernstem Hintergrund, die bei der Diagonale 2019 zu sehen war.

Exzessiver Trip der Gefühle

To the Night Filmstill Freibeuter Film

Über Peter Brunners großartiges Werk "To the Night". Und über Kino, um zu fühlen.

Humor durchzogener Psychoterror

Marie Kreutzer Filmstill; Foto: Juhani Zebra

Die von Marie Kreutzer wunderbar verfilmte Geschichte der Karrierefrau Lola zeigt uns, dass eiserner Wille nicht genügt, um die Unberechenbarkeiten des Lebens zu kontrollieren.

Welcome to the Jungle in mid90s

mid90s

"mid90s" von Jonah Hill handelt vom Erwachsenwerden im Betondschungel von L.A. in den 1990er Jahren und ist doch zeitlos.

Streitbar, beharrlich und warmherzig

Martin Habacher

Den Kinostart seiner Biografie "Ungebrochen" im Februar erlebt Martin Habacher nicht. Er ist am 19. Jänner 2019 im Alter von 41 Jahren gestorben.

Photographien des großen Wim Wenders

Das Filmarchiv Austria widmet dem Regisseur, Autor und Fotografen Wim Wenders eine umfassende Retrospektive seiner Filme, sowie die Ausstellung "Frühe Photographien. 60er-80er Jahre".

Verlorenes Paradies

Für "Welcome to Sodom" begaben sich Christian Krönes und Florian Weigensamer in ein dystopisches Paralleluniversum - eine der größten Elektro-Müllhalden der Welt.

Eine Ode an die Kraft des Wassers

Der russische Filmemacher Victor Kossakovsky hat mit der Dokumentation "Aquarela" ein wahres Meisterwerk geschaffen.

Blutige Vorfälle in einer deutschen Tanzschule

Die 2018er Neuverfilmung von Dario Argentos "Suspiria" (1977) unter der Regie von Luca Guadagnino mit Tilda Swinton in der männlichen Hauptrolle ist eher eine Hommage als ein klassisches Remake.

Schlussendlich haben alle durchgehalten: Interview mit Manu Delago

Das Stofftier, dein bester Freund

Guitar Driver: Interview mit Karl Ritter

Geschichte einer Vatersuche

Try to unroot and blossom in every direction

Zuhause ist es am schönsten

Die Farbe des Horizonts: So viel Kitsch muss kentern

We’re on a road to somewhere different

Autistische Leinwandhelden im Kino des Richard Fleischer

Ein grünes Herz, das braun schlug

"Murer - Anatomie eines Prozesses" ist einer der besten österreichischen Filme der letzten Jahre und wurde, wenig überraschend, zunächst mit dem Großen Diagonale-Preis 2018 und aktuell mit dem Österreichischen Filmpreis 2019 ausgezeichnet.

Die Geschichte vom Mann aus dem Eis

Alltagskorruption und Doppelmoral: Teheran Tabu

Die beste aller Welten: Interview mit Adrian Goiginger

Die Anständigen und die Anderen: Interview mit Lukas Valenta Rinner

Die Hölle: Interview mit Stefan Ruzowitzky und Violetta Schurawlow

Die Hölle: Interview mit Regisseur Stefan Ruzowitzky

Der Kinofilm Die Hölle unter der Regie von Stefan Ruzowitzky ist bei all seiner internationalen Konkurrenzfähigkeit dennoch sehr österreichisch, sehr wienerisch, sei es die Figuren, sei es die Schauplätze ohne dabei sattsam bekannte Wien-Klischees zu bedienen, im Gegenteil. Die Hölle in Wien, das ist ein echtes Taschenfeitl, düster, beklemmend, wenn auch nicht gänzlich humorfrei. Manfred Horak traf sich mit Stefan Ruzowitzky zu einem ausführlichen Interview.

Meine Filme sind einfach besser als die von den anderen

Werner Herzog im Gespräch mit Hans Hurch

Das Filmarchiv Austria widmet Werner Herzog, dem Regisseur, Schauspieler und ehemaligen Viennale-Direktor, sowie laut dem amerikanischen Time Magazine einer der 100 einflussreichsten Personen der Welt eine – weltweit erstmalige – umfassende Retrospektive, die somit gut 70 Filme beinhaltet. Der gut gelaunte und redefreudige Werner Herzog war bei der Eröffnung am 12.1.2017 anwesend und unterhielt sich nach dem gezeigten Eröffnungsfilm Fata Morgana aus dem Jahr 1971 mit dem Viennale-Direktor Hans Hurch.

Alles Schrammel #3: Interview mit Karl Markovics

Karl Markovics ("Superwelt") im Gespräch über Film, Gott und Musik.

Tender Son - Das Frankenstein Projekt: Interview mit Kornél Mundruczó

Basierend auf den Roman "Frankenstein oder Der moderne Prometheus" von Mary Shelley realisierte der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó den Kinofilm "Tender Son - Das Frankenstein Projekt". Im Interview sprachen wir natürlich über den Film, aber auch generell über Minderheiten und über das Ungarn von heute.

Kornél Mundruczó ist nicht nur der Regisseur von Tender Son - Das Frankenstein Projekt, sondern auch als Schauspieler zu sehen. Die Handlung ist im düsteren Budapest der Gegenwart angesiedelt, und als Hauptort dient ein zerfallendes Gebäude mit einem ringförmigen Flur, das an ein Gefängnis erinnert. Die Theatralik des Films lebt von der präzisen Inszenierung und noch mehr von den stilisierten Bildern, um die 'Wahrheit' des Tötens innerhalb der Geschichte voran zu tragen. Das Frankenstein Motiv ist im Film demnach stark spürbar, quasi allgegenwärtig, Mundruczó machte aus Shelleys Stoff allerdings eine Nachdichtung, wer sich also das typische Monster früherer Frankenstein-Verfilmungen, z.B. in der Person von Boris Karloff, erwartet, wird angenehm enttäuscht werden. Im Mittelpunkt steht nämlich ein netter 17-jähriger Junge ohne Vergangenheit, der immer nach den Regeln seiner eigenen Welt lebt, egal, ob er jemanden küsst oder tötet. //

Tender Son - Das Frankenstein Projekt
Bewertung: @@@@@ 
Regisseur: Kornél Mundruczó
Filmverleih: POOOL

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: POOOL Filmverleih












Theater-Spaß mit alten Damen: Altweiberfrühling - Die Kritik

altweiberfruehling-premiere2007 avancierte der Film "Die Herbstzeitlosen" von Sabine Pochhammer und Bettina Oberli zum Publikumshit in der Schweiz. Mit über 800.000 Kinobesuchern war er einer der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten und der eidgenössische Oscar-Beitrag des Jahres 2008. Nach dieser erfolgreichen Vorlage hat der Vorarlberger Autor Stefan Vögel das Theaterstück "Altweiberfrühling" verfasst, das am 8. April 2010 in den Wiener Kammerspielen Premiere feierte.