Wiener Kammeroper
Die Welt steht Kopf: Offenbach in der Kammeroper - die Premierenkritik
Mit "L'ile de Tulipatan" und "Ba-ta-clan" startete die Wiener Kammeroper am 1. Oktober 2009 mit zwei rasanten, kurzweiligen, und zudem selten gezeigten Offenbachiaden in die neue Saison. Ein großer Abend für Menschen mit Humor. Man weiß ja: Manche haben ihn und manche haben ihn nötig.
Owen Wingrave in der Wiener Kammeroper - die Kritik
"Die Zeit" betitelte ihre Kritik zu "Owen Wingrave" anlässlich der Erstaufführung im Jahr 1971 mit "Anti-Antikriegs-Schmonzette", nun wagt sich die Wiener Kammeroper an die Oper von Benjamin Britten heran und führt es erstmals in Österreich auf. Das Libretto dazu schrieb Myfanwy Piper nach einer Novelle von Henry James.
Owen Wingrave: Die Hässlichkeit des Krieges
"Owen Wingrave" ist neben seinem "War Requiem" Brittens eindringlichstes pazifistisches Bekenntnis. Britten zeigt in diesem Spätwerk, das in den Jahren 1969/70 vor dem Hintergrund der weltweiten Proteste gegen den Vietnamkrieg entstanden ist, eindrucksvoll die Hässlichkeit, Brutalität und Schrecklichkeiten des Krieges und der Traditionen, die ihn begünstigen. Zu sehen ab 23. Mai 2009 als österreichische Erstaufführung in der Fassung von David Matthews in der Wiener Kammeroper.
The Last Five Years - die Kritik
Jede Liebesgeschichte hat ihren Anfang. Und jede Liebesgeschichte hat auch ihr Ende. Genau das ist der Kernstoff von The Last Five Years, dem Musical von Jason Robert Brown in der Wiener Kammeroper. Eine Geschichte zweier Liebenden, der Mann (Jamie) erzählt sie vom ersten Tag bis zum tragischen Abschied - die Frau (Catherine) rückwärts, vom Ende der Beziehung bis zum ersten Rendezvous.
