Satire
Gebrüder Moped: Was macht der Kanzler eigentlich beruflich?

Die großartigen Gebrüder Moped stellen in ihrem ersten Buch Fragen unterschiedlicher Art wie z.B. "Was macht der Kanzler eigentlich beruflich?" Der Milena Verlag ist genau richtig für die Satiriker, immerhin verlegt es doch heftige Bücher für heftige Menschen. Was natürlich ein Kompliment ist. Von Nadia Baha.
Daniel Jokesch: Buwockl - der Kobold mit zu schönem Haar
Das im Holzbaum Verlag erschienene Buch "Buwockl - der Kobold mit zu schönem Haar" erklärt nun dankenswerterweise endlich verständlich und anschaulich wie das alles so ist mit Geld, Korruption, Kobolde und Schabernack.
Generation Remix: Interview mit Maschek















Der Büroalltag einer Webagentur, humoristisch aufgepeppt, steht im Mittelpunkt des Theaterstücks "Entkörperung.Zwei.Null" von der jungen Autorin Claudia Tondl und der Regie von Dora Schneider.
Als ein Spiel der Identitäten und bitterböse Parabel auf die sogenannten Ausländer- und Genderdiskurse wurde das Theaterstück "Wie Branka sich nach oben putzte" von Richard Schuberth, inszeniert von Asli Kislal, angekündigt. Die Premiere hielt, was versprochen wurde.
Kürzlich tauchten bis dato verschollene Fotos von Eva Braun auf. Praktisch zeitgleich wurden auch bisher unbekannte Bilder von jedermanns Liebling und späteren High Society, Ledertasche Braun, durch Zufall vom Hobbyhistoriker Gilbert Knopf in einem bisher unbekannten Archiv gefunden. Private Momente Brauns sind dabei genauso zu sehen wie die rebellische Seite von Braun. Knopf: "Sie geben einen neuen Einblick in den Aufstieg der Ledertasche und einige persönliche Blicke auf Braun."
Jürgen Kuttner und André Meier konzipierten 1996 eine populärwissenschaftliche Präsentation deutscher Fernsehgeschichte, die sogenannten Videoschnipselvorträge, und entwickeln dieses Konzept bis heute. Das vorläufige Ergebnis dieses Prozesses ist dieses kleine Buch mit dem großem Titel "Die Geburt des radikalen Islamismus aus dem Hüftspeck des deutschen Schlagers und andere west-östliche Denkwürdigkeiten".
"Ich nehme wahr, was geschieht, gucke aber auch gern einmal weg, wenn das Personal des Alltags allzu schnöde meine Wege säumt." So Max Goldt über sich und sein Schaffen. Wer über seine Bücher berichten will, muss über ihn schreiben. Das liegt an seiner ganz eigenen Gattung.


"Die Äußerung war nur als Scherz gedacht. Sollte sie anders verstanden worden sein, bedaure ich dies." Der Kabarettisten-Hektiker Florian Scheuba erschien, wie aufgefordert, im Wiener Straflandesgericht, die Klägerin – Fiona Grasser – verzichtete auf Anwesenheit und steckte so also ihre Nase nicht noch weiter in die strafrechtliche Angelegenheit, die als Vergleich endete.
Ein niederösterreichischer Germanistiklektor findet in einer Buchhandlung in Sarajevo das Drama eines niederösterreichischen Autors über den Krieg in Bosnien, das in einem Kärntner slowenischen Verlag erschienen ist, und beschließt es mit seiner bosnischen Theatergruppe, bestehend aus seinen Studentinnen, in deutscher Sprache vor Ort aufzuführen.