Filmkritik
Ballerinathriller im Kino: Black Swan
Unter der Regie von Darren Aronofsky entstand mit "Black Swan" ein Psychothriller, der das Publikum gleichermaßen in seinen Bann zu ziehen vermag, als auch mit der Frage zurücklässt, was war Wirklichkeit, was Fiktion.'
Filmkritik: The King's Speech
Der große Gewinner der 83. Oscar-Verleihung in Hollywood ist "The King's Speech" mit vier Oscars in den Hauptkategorien "Bester Film", "Bester Hauptdarsteller" (Colin Firth), "Beste Regie" (Tom Hooper), "Bestes Original Drehbuch" (David Seidler).
Erstmals auf DVD: Drei Männer im Schnee von Erich Kästner
Die altbekannte Geschichte von Erich Kästner wurde u. a. im Jahr 1955 unter der Regie von Kurt Hoffmann und dem Drehbuch von Erich Kästner in Österreich produziert. Nun ist dieser Komödienklassiker erstmals auf DVD und Blu-ray erhältlich.
Der virtuelle Raum: 8th Wonderland - die Filmkritik
Ein Land im Internet, mit eigener Verfassung, Bewohnern und Demokratie? Utopie, Fiktion oder schon Realität? Zwei junge Filmemacher starten mit einem Film (in) ein neues Land: Ins "8th Wonderland".
Santa Pfotes großes Weihnachtsabenteuer
Versprochen wird eine herzerwärmende Geschichte voller Spaß und Freude, die die ganze Familie verzaubern wird, also ein Film ohne Altersbeschränkung. Tatsächlich kommt "Santa Pfotes großes Weihnachtsabenteuer" für das sensible junge Publikum einem Horrorfilm gleich.
Bolshoi im Kino: Nussknacker - die Kritik
Mit dem "Nussknacker" startete CielEcran am 19. 12. 2010 eine Reihe von Live-Übertragungen von Aufführungen des Bolshoi-Ballettensembles in 300 Kinosäle auf der ganzen Welt, auch in Wien, Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck und Hohenems.
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden: Drei - ein Film von Tom Tykwer
Nach zehn Jahren, in denen Tom Tykwer drei internationale Produktionen realisierte, hat der durch "Lola rennt" bekannt gewordene Regisseur nun wieder einen Film in Deutschland gedreht. "Drei" ist eine ganz besondere Liebesgeschichte mit großartiger Besetzung.
Filmkritik: The Road
Die Gewissheit des Todes ist es nicht, die diesen Film so schrecklich macht. Sterben wird jeder. Dass man dies aber sicher nicht eines natürlichen Todes, sondern gar bestimmt eines qualvollen tun wird, macht "The Road" zu einem Horrorfilm.
Vertrieben aus Burma: Burma displaced - die Filmkritik
Der österreichische Regisseur Roland Wehap hat nach "Burma all inclusive" eine zweite filmische Dokumentation gedreht: In "Burma Displaced" schildert er in eindrücklichen und erschütternden Bildern, wie Menschenrechte in diesem Land mit Füßen getreten werden und Flüchtlinge versuchen zu (über)leben, sei es als Touristenattraktion in Thailand, einsam in den Schweizer Bergen oder in legalen und illegalen Flüchtlingscamps.
Die Muppet Show: Die komplette erste Staffel auf DVD - die Kritik
Hier sind sie wieder - die unvergleichlichen Revue-Stars von Jim Henson, digital konserviert, mit einigen feinen Extras aufpoliert. 24 Episoden, die auch heute, 2010, noch für Erheiterung und Frischegefühl sorgen.
Filmkritik: Morning Glory
"Morning Glory": Eine charmante Komödie mit wenig Tiefgang, die mehrmals von einem grantigen Harrison Ford und einer witzigen Diane Keaton gerettet wird.
Amy und die Wildgänse auf Blu-ray - die Kritik
"Amy und die Wildgänse", eine abenteuerliche Geschichte über eine ungewöhnliche Rettung von Gänsekücken, die auf einer wahren Begebenheit nach William Lishman, basiert, ist nun auch auf Blu-ray erhältlich.
Vielleicht in einem anderen Leben - die Filmkritik
Das Jüdische Filmfestival 2010 zeigte einem bewegten und begeisterten Publikum im Wiener Votivkino Elisabeth Scharangs Kinofilmdebüt "Vielleicht in einem anderen Leben". Der Film basiert auf dem Theaterstück "Jedem das Seine" von Peter Turrini und Silke Hassler.
The Sun Behind the Clouds - die Filmkritik
Der Filmtitel bezieht sich auf die letzte Textzeile im Film, die Textzeile eines Liedes, das eine Tibeterin singt: "The Sun Behind the clouds, will come again when the Chinese leave and Tibet is free..." Zu sehen im Rahmen vom International Human Rights Film Festival.
Haus der magischen Geschichten: Kerity - die Filmkritik
Ein magisches Märchen über das Lesen, Freundschaft und Familienzusammenhalt.
Der Geschichtenerzähler - die Filmkritik
Der brasilianische Film "Der Geschichtenerzähler" erzählt die wahre Geschichte der Begegnung des Kinderbuchautors und Geschichtenerzählers Roberto Carlos Ramos und der französischen Pädagogin Margherite.
FILMKRITIK Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil I
Der Genuss an Harry Potter-Filmen wurde bisher mit jedem Streifen größer. Zumindest für Erwachsene. Der neueste und vorletzte, "HP7", reiht sich da ordentlich ein.
Filmkritik Viennale 2010: Potiche von Francois Ozon
Denkt man an französischen Film, so kommen einem Catherine Deneuve und Gérard Depardieu in den Sinn. Denkt man an französische Komödien, so auch unweigerlich Luis de Funès. In "Potiche" brachte Francois Ozon die Erfahrung der einen mit dem Erbe des anderen zusammen.
Filmkritik Viennale 2010: Cold Weather von Aaron Katz
Nichts passiert. Dann etwas. Dann wieder nichts. Zum Schluss dreht man die Musik auf. Ein Abbild des Lebens?
3faltig: Harald Sicheritz' jüngster Streich
Nach Filmen wie "Muttertag", "Hinterholz 8" und "Poppitz" oder der "Serie MA 2412" verbindet man mit dem Namen Sicheritz Komödien dunkelster Couleur. Er prägte das Bild des komischen Films Made in Austria in den letzten zwei Dekaden. Wenn er auch zwischendurch "ernst macht", bei "3faltig" tut er es sicher nicht.
Kassbach: Der Herr Karl anno 1979
Walter Kohut in der Hauptrolle als widerlicher, rechtsextremer Wiener Gemüsehändler ist im Rahmen der Edition "Österreichischer Film" auf DVD erhältlich. Die Regie führte Peter Patzak nach einer Buchvorlage von Helmut Zenker.
Depardieu als asoziales Riesenbaby: Mammuth - die Filmkritik
Eine Reise in die Vergangenheit ist ja in Wirklichkeit auch nur ein Schritt auf dem Weg nach vorn, die eigene Uhr kann man schließlich nicht zurückdrehen. Die Vorzeichen sind nur andere: Alte Erfahrungen helfen, die Gegenwart anders zu sehen. So auch bei Serge Pilardosse alias Gérard Depardieu.
Ein Film, der Spuren hinterlassen wird: A Single Man - die Kritik
Über diesen Film wurde ja schon viel geschrieben. Zwei Bemerkungen finden sich in nahezu allen Texten wieder: "Erstlingswerk von einem Modeschöpfer" und das Prädikat "ästhetisch". Ersteres ist unbestreitbar, letzteres - hat man den Film gesehen - auch.
Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht
Der vorliegende Film galt lange als verschollen und wurde zufällig im Archiv des Gosfilmofond in Moskau als unvollständige Kopie gefunden. Kinowelt veröffentlicht nun in Zusammenarbeit mit dem Münchener Filmmuseum eine Fassung, die um einige Filmsequenzen aus dem Kurzfilm "Berth Marks" (1929) und den anderen Sprachversionen von "Spuk um Mitternacht" - "Noche de duendes" und "The Laurel-Hardy Murder Case" (beide 1930) - ergänzt wurde.
Filmkritik: Baarìa - Eine italienische Familiengeschichte
Bagheria, oder Baarìa, wie es auf sizilianisch heißt, ist die Geburtsstadt vom italienischen Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzenten Giuseppe Tornatore; autobiografisch ist auch sein neuer Kinofilm.
Tiger-Team: Der Berg der 1000 Drachen - die Filmkritik
Selten, dass der Film besser ist als seine literarische Vorlage, aber Peter Gersina (Regie) hat es geschafft. Der Kinofilm "Tiger-Team: Der Berg der 1000 Drachen" (nach der Serie von Thomas Brezina) ist eine spannende und heitere Detektivgeschichte für Kinder ab 6 Jahren.
Der neue Scorsese: Shutter Island - die Filmkritik
"Diese Insel wirst du nie verlassen", heißt es bedrohlich am Filmplakat, Star-Regisseur Martin Scorsese drehte zur Abwechslung mal also eine Hommage an Film Noir und Hitchcock. Und wo ein Star-Regisseur, da ein Star-Aufgebot an Schauspielern. Zu sehen sind u. a. Leonardo DiCaprio, Ben Kingsley, Mark Ruffalo und Max von Sydow.
Filmbiografie über Nelson Mandela: Invictus - Unbezwungen - Die Filmkritik
Clint Eastwood porträtiert Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela mit einem makellosen Heldenepos. Durch seinen Einsatz wächst das südafrikanische Rugby-Nationalteam 1995 über sich hinaus, gewinnt gegen alle Vorhersagen die Weltmeisterschaft im eigenen Land und eint die Regenbogennation. Morgan Freeman überzeugt als Wunschbesetzung aller, inklusive Nelson Mandela selbst.
Musicalverfilmung über das Filmemachen: Nine - die Filmkritik
Unter der Regie des renommierten Choreografen Bob Marshall ("Chicago") zeigt die erste Liga der Hollywood-Ladies schönes Bein und soliden Gesang im Retrolook. Penélope Cruz, Marion Cotillard, Nicole Kidman, Judi Dench, Sophia Loren, Kate Hudson und Stacy 'Fergie' Ferguson wirbeln um Daniel Day-Lewis als ausgebrannten Filmemacher in der Verfilmung eines Musicals zu einem Film über das Filmemachen.
Wenn Liebe so einfach wäre - die Filmkritik
Die Komödie Wenn Liebe so einfach wäre von Nancy Meyers mit Meryl Streep, Alec Baldwin, Steve Martin lebt von der Situationskomik und vergisst auch nicht anspruchsvoll zu sein.
