brut Wien
Die Performance mit der Maus
Ein regelrechter Katzenjammer ist die Performance "Mohrle - eine Fabel" von Hendrik Quast im Rahmen des Freischwimmer Festivals im brut. Eine Kalauer-Kritik statt eines Klärungsversuchs von Anne Aschenbrenner.
SunBengSitting - die Premierenkritik
"Intim" ist das Thema des Freischwimmer Festivals, das im Herbst 2014 durch vier Städte im D-A-CH Raum tourt. Alle Produktionen wurden von den KünstlerInnen für das Festival konzeptioniert und mit Hilfe der beteiligten Häuser entwickelt. SunBengSitting von Simon Mayer feierte die Premiere im brut im Künstlerhaus.
Strip naked, talk naked - die Premierenkritik
Die heftig kritisierte dänische Blachman-TV-Show als Theaterperformance von Rose Beermann und Iva Sveshtarova eröffnete am 6.11.2014 das Freischwimmer Festival im brut im Konzerthaus in Wien.
Universal Dancer - die Kritik
Die Suche nach Opulenz und Idealismus. Choreografin und Performerin Doris Uhlich goes Techno: The whole world can hear me as I think too loud. Im Rahmen des Projekts House on Fire war diese Eigenproduktion am 26.09.2014 im brut Wien zu sehen.
Wiener Festwochen 2014: Guintche - die Premierenkritik
Marlene Monteiro Freitas Gesicht verändert sich im Sekundentakt. Gepeitscht von einer permanenten Trommelfanfare steigt sie in "Guintche" in einen auf der Bühne im brut im Künstlerhaus aufgebauten Boxring. Ihr Gesicht wird an diesem Abend Identitäten wechseln, als wäre ihre Haut aus Wachs, wandelbar und bis zur Unkenntlichkeit formbar. Von Veronika Krenn.
Wiener Festwochen 2014: The Marrabenta Solos - die Kritik
Panaibra Gabriel Canda tanzt sich in "The Marrabenta Solos" im brut im Künstlerhaus unter Gitarrenklängen Schicht um Schicht durch Spuren der Geschichte seines Landes, die seine Identität - und damit auch seinen Körper - beeinflussen. Über den Lebensbeat und den Körper als Museumsstück berichtet Veronika Krenn.
Village People: Die Rabtaldirndln & Simon Mayer - die Kritik
Der Themenschwerpunkt "Village People" im brut Wien liefert jenseits der Stille ländliche Kulturpraktiken unters künstlerische Messer gewiefter PerformerInnen, die diese abstrahieren, persiflieren, zitieren, assoziieren und demontieren. Von Veronika Krenn.
Die verlorene Ehre eines Supernerds
Der stark polarisierende WikiLeaks-Gründer Julian Assange steht im Zentrum des Theaterstücks "Assassinate Assange" von Regisseurin Angela Richter, das im Rahmen der Freedom of Speech Reihe im Wiener Brut im Künstlerhaus aufgeführt wurde. Wie diese Mischung aus Fakt und Diskurs aufgenommen wurde weiß Kathrin Blasbichler.
Wiener Festwochen: El rumor del incendio - die Kritik
Beklemmender Geschichtsunterricht aus einer fremden Welt wird in der Theaterperformance "El rumor del incendio", einem mexikanischen Gastspiel im Rahmen der Wiener Festwochen, gezeigt.
Wiener Festwochen: Melancholie und Protest - die Premierenkritik
Depression und Demonstration: wie politisch ist die Krankheit, wie privat der Protest? Lola Arias' Erkundungen der möglichen Dimension(en) des Politischen in "Melancolía y Manifestaciones".
Live-Tipp: Szene Bunte Wähne Tanzfestival
Zum bereits 15. Mal geht das Szene Bunte Wähne Tanzfestival für junges Publikum in Wien über die Bühne. Zu sehen vom 23.2. bis 2.3.2012 im Dschungel Wien, brut im Künstlerhaus und Tanzquartier Wien.
Before your very eyes: Gob Squad - Die Kritik
Reality Theater von Gob Squad gastiert im brut in Wien - mit im Gepäck haben Sie erstmals "sieben echte lebendige Kinder" als ausschließliche AkteurInnen auf der Bühne. Wer sieht sich hier beim Erwachsenwerden zu?
Es gibt nicht nur Mann und Frau: Gender Crash III - die Kritik
Die Idee für das Gender Crash, das einen Querschnitt durch die queere Szene darstellen möchte, wurde im September 2010 zum ersten Mal umgesetzt. Eigentlich war das Marea Alta in der Gumpendorferstraße 28 als Veranstaltungsort vorgesehen, erwies sich jedoch als zu klein, so dass Gender Crash III am 17. Juni 2011 ins brut verlegt wurde.
Premierenkritik: Where were you on January 8th?
Was kann eine Waffe in den falschen Händen anrichten? Welche Hände sind die falschen? Vier Frauen nutzen die günstige Gelegenheit, um sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren. Niemand soll dabei zu schaden kommen und doch verfolgt jede rücksichtslos ihre eigenen Interessen. Kommuniziert wird in dem Stück des iranischen Regisseurs Amir Reza Koohestani ausschließlich per Telefon.
Rassenstereotypen bei den Festwochen: The Shipment - Die Kritik
In New York mag in vielen Bereichen die Avantgarde beheimatet sein. In Sachen zeitgenössisches, experimentelles Theater jedenfalls nicht. "Ich würde sagen, die Kunstform Theater ist bei uns am weitesten zurückgeblieben", meint die Autorin Young Jean Lee und bildet dabei selbst keine Ausnahme. In "The Shipment" arbeitet sie sich in drei Einaktern ironiefrei an verschiedenen Rassenstereotypen ab. Dem schauspielerischem Einsatz des afro-amerikanischen Ensembles verzeiht man fast die Schwächen des Texts.
Die Geschichte einer Gesellschaft: Hass - Die Kritik
Die Wiener Festwochen warten mit einer Adaption des französischen Filmklassikers "Hass" von Mathieu Kassovitz auf. Hervorragend umgesetzt, wird das alte Gaswerk Leopoldau in vielen Perspektiven bespielt und zeigt auf, wie es ist, wenn man in einer Umgebung aufwächst, in der Respekt keine Rolle spielt und der Hass regiert.
Szene Bunte Wähne Tanzfestival für junges Publikum
Zwischen 26. Februar und 7. März 2010 findet unter dem Motto "Spuren" das 13. Tanzfestival für junges Publikum statt.
Die Bettleroper nach John Gay - die Kritik
Suzanne Lietzow inszeniert John Gays barocke Satire über Korruption und Doppelmoral - die Bettleroper - als kurzweilige Posse über die Abgründe im Lumpenberg zum 20-jährigen Jubiläum des Projekttheaters Vorarlberg. Komponist Gerhard Gruber zieht alle Register des Synthesizers und verleiht den schrillen Figuren der Unterwelt mit Zitaten quer durch die Musikgeschichte ein musikalisches Profil.
Alles muss raus! - Theater zum Schnäppchenpreis
Um die Stadtbewohner nach den Festwochen und kurz vor Saisonende noch einmal aus den Schanigärten in die dunklen Theater zu locken, haben sich Brut, Dschungel Wien und Schauspielhaus etwas Besonderes einfallen lassen. Unter dem Titel "Alles muss raus!" bieten sie einen Rückblick über die vergangene Saison zum Schnäppchenpreis. 4,99 € pro Stück für jedermann.
Orfeus von Brett Bailey und Third World Bunfight - die Kritik
Eine Outdoor-Performance muss nicht zwangsläufig ein schwatzhafter Spaziergang für Theater affines Volk mit beiläufigem kulturellem Inhalt sein. Der südafrikanische Theatermacher Brett Bailey verwebt den Orfeus-Mythos mit traditionellen, afrikanischen Ritualen und politischen Themen.
Çirkin Insan Yavrusu: Hässliches Menschlein - die Kritik
Aus der Türkei werden selten Stücke nach Wien eingeladen. Was an der sprachlichen Barriere liegen kann. Bei dem Sprechtempo sind die Übertitel nur ein Kompromiss. Doch wird auch hier eindrucksvoll gespielt. Szenisch unaufwendig, wie meist bei den kleinen Produktionen des forum festwochen, erzählen in "Hässliches Menschlein (Çirkin İnsan Yavrusu)" drei junge Frauen aus Istanbul aus ihrem Leben.
Looking for a missing employee - die Kritik
Die Auseinandersetzung mit der politischen Situation im Libanon steht bei allen Arbeiten des Performance-Künstlers Rabih Mroué im Vordergrund.
Nico - Sphinx aus Eis
Der Dramatiker Werner Fritsch setzte der unergründlichen Pop-Ikone Christa Päffgen alias Nico in seinem Monolog "Nico - Sphinx aus Eis" ein Denkmal, das in einer Inszenierung von Oliver Sturm im brut im Künstlerhaus noch bis 9. Dezember zu sehen ist.
Liebesforschung im dieTheater Künstlerhaus - die Kritik
Wie viel Integrationswillen verträgt die Gesellschaft, wo beginnt und wo endet Diskriminierung? Fragen, die in dem von Tina Leisch entworfenen dreisprachigen Theaterstück „Liebesforschung“ aufgezeigt werden.
Wenn sich zwei raufen, dann leidet mitunter auch die Frisur darunter
Bis sie, die zwei Darstellerinnen des Stücks "Frauen.Krieg.Lustspiel", allerdings anfingen zu raufen, geriet das Drama längst in Gefahr ungelenke Gestalt anzunehmen. Die Raufhandlung schuf zwischendurch ein wenig Klarheit, ehe die ersten Längen einsetzten.


